Atem ist Leben

5 Dinge die mein Leben und meine Gewohnheiten verändert haben

ich will Dich gar nicht lange auf die Folter spannen….

… mit Anfang 30 machte ich meine ersten Erfahrungen mit der buddhistischen Lehre. Ich lernte, dass meine innere Welt darüber bestimmt was mir im Aussen passiert, und nicht umgekehrt. Bis dahin war ich noch fest davon überzeugt, dass das was mir passierte ein Resultat der äusseren Welt war.

Gedanken kommen und gehen, man kann sie beobachten und verändern! Vielleicht kennst Du diese Weisheit:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf Deine Worte,denn sie werden Taten, Achte auf Deine Taten, denn sie werden Dein Charakter, Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Ich begann zu meditieren und mich mit dem Geist (auch Mind genannt) zu beschäftigen. Ich begann zu verstehen, dass nichts ohne Grund passiert. Nach nunmehr 20 Jahren wird das Thema Mindsetting immer populärer, und mittlerweile haben Neurowissenschaftler Beweise dafür erbracht, dass der Geist Materie beeinflussen kann.

Literaturempfehlung

wenn Du mehr zur Wissenschaft zu diesem Thema wissen willst kann ich die Bücher von Roger D Nelson sehr empfehlen. Du kannst sie hier bestellen. *

Mit 33 Jahren bin ich dann Mutter einer wundervollen Tochter geworden. Natürlich hat diese Erfahrung mein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Es ist einfach das größte Wunder dieser Welt wie aus 2 Menschen 3 werden. Ausser den Lifestyleänderungen hat diese Erfahrung auch in meinem Innern viel bewegt, Fragestellungen wie: Wann genau beginnt das Leben überhaupt, mit der Geburt, der Zeugung oder gar davor???? Ebenso wie, wann genau hört es eigentlich auf? Was genau hat es mit Familie auf sich? Fragen wie, warum bin ich in meiner Familie gelandet, warum meine Tochter gerade bei mir, haben mich in den letzten 20 Jahren sehr beschäftigt. Auf alle Fälle hat die Erfahrung des Kind kriegens mir eine völlig neue Weltsicht eröffnet, was ich jedem Menschen wünsche erleben zu dürfen.

Mit 36 Jahren habe ich dann das Rauchen aufgegeben. Man muss dazu sagen, ich war extrem starker Raucher und ich würde mich auch als Mensch bezeichnen, der zu Süchten neigt (ich werde das Thema Zuckersucht hier im Blog nochmal aufgreifen). Nein es fiel mir nicht leicht, und es war auch nicht der erste Versuch aufzuhören, aber es war der, der funktionierte! Diesen entscheidenden Schritt zu schaffen, hat bei mir ausgelöst, dass ich nach und nach immer mehr Gewohnheiten geändert habe, und was soll ich sagen, es fällt mir mit jedem Mal leichter.
Heutzutage weiß ich, dass das ein typischer Werdegang ist. Es gibt gute Forschung darüber, dass man nicht zuviele Gewohnheiten auf einmal ändern sollte. Änderst Du eine Gewohnheit – hast Du 80% Chance dabei zu bleiben, änderst Du 2 Gewohnheiten auf einmal sinkt die Chance auf 20%. Und änderst Du eine initiale Gewohnheit, werden viele weitere Gewohnheitsänderungen folgen.

Literaturempfehlung

wenn Du auch endlich aufhören willst zu Rauchen mir hat der Klassiker von Alle Carr sehr geholfen. Du kannst ihn hier bestellen. *

2015 kam Nr. 4 das Kettlebelltraining in mein Leben. Ich habe schon vorher begeistert Sport getrieben. Krafttraining mit Langhantel und Körpergewichtsstraining. Als die Kettlebell dazu kam, war es wie ein Booster, auf einmal ging die Leistung nach oben… What the Hell, was war da los? Woran liegt es, dass die Kettlebell so ein unglaublich Leistungssteigerndes Potential hat? Warum verleiht sie diese gefühlte Power? Hier kann ich nur spekulieren, denn Forschung zum Thema habe ich nicht gefunden. Meiner Meinung nach wird beim Kettlebell Training ein ausserordentlicher Mangelzustand hergestellt. Insbesondere durch das trainieren von Komplexen, die metabolisch sehr fordernd sind, wird in den Zellen Energiemangel ausgelöst. Energiemangel ist der wichtigste Reiz für die Zelle damit sich Mitochondrien vermehren. Da die Mitochondrien die Kraftwerke unserer Zellen sind, fühlen wir uns entsprechend kraftvoll, wenn wir viele gut funktionierende Mitochondrien haben. Power to the People ist auch der Leitspruch der Kettlebellwelt!

Aber das Kettlebelltraining ist auch Stress, und auch hier ist es wie so oft wichtig, das rechte Maß zu finden. Denn so schön der Körper auch bei der richtigen Belastung schön viele Mitochondrien produziert, so leicht werden sie auch bei zu hohem Stress wieder zerstört, man fühlt sich schlaff und ausgebrannt. Na toll … Aber zum Glück habe ich dazu die Nr 5 und das perfekte Gegenmittel auf einem Strongfirst Kettlebell Workshop kennengelernt, die Nasenatmung, bzw Atemtechniken um den Bolt-Wert zu erhöhen. Dem Bolt-Wert, bzw der Nasenatmung werde ich demnächst einen ganz alleinigen Artikel widmen. Der BOLT (Body Oxygen Level Test) Wert dient dazu das individuelle Atemzugvolumen zu bestimmen. Nasenatmung im Training kann als Methode für die Autoregulation angewendet werden, so daß man im Training nicht überpaced, und nicht ins Übertraining gerät. Wenn Dich dieses Mega-Spannende Thema eingehender interessiert kann ich Dir gleich 2 großartige Bücher empfehlen. Zum einen Erfolgsfaktor Sauerstoff* von Patrick MCKeown und Breathe* von James Nestor.

Literaturempfehlung

Nun schließt sich der Kreis wieder – Denn Atmung ist ein wesentliches Element der Meditation. Beobachte einfach Deinen Atem wie er an der Nasenspitze kommt und geht. Atem ist Leben. Atmung in der Bewegung läßt Bewegung zur Meditation werden. Atme also bist Du!

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